Wir haben unsere süße Tochter im Geburtshaus Maja zur Welt gebracht. Wenn ich an die Geburt denke, bin ich vor allem stolz und sehr dankbar. Dankbar, dass wir uns für diesen Geburtsort entschieden haben. Dankbar für die wunderbare Betreuung durch unsere Hebamme Gesche vor, während und nach der Geburt sowie für die liebevolle Vertretung durch Vanessa und die kraftvolle Unterstützung während der Geburt durch die Zweithebamme Sandra. Stolz bin ich, weil die Geburt sehr lang und anstrengend war und wir alle – Mama, Papa, Baby und Hebamme – bis zum Ende durchgehalten haben und wir eine natürliche Geburt erleben durften, die mir für immer in Erinnerung bleiben wird. Und das trotz der Grenzerfahrung und des Kraftaktes sehr positiv.

Wir waren am Sonntag Nacht das erste Mal im Geburtshaus. Ich hatte schon den ganzen Tag Wehen, die noch gut wegzuatmen aber dennoch deutlich spürbar waren. Im Geburtshaus angekommen war der Muttermund erst bei 1,5 cm – ich war noch in der Latenzphase. Wir durften erstmal Ankommen, um zu sehen ob die Wehen dann stärker werden. Das ist aber nicht passiert und so sind wir nach 2-3h wieder nach Hause um zu versuchen noch etwas zu schlafen.

Um 4 Uhr morgens wurden die Wehen dann deutlich intensiver und der Abstand mit 4 Minuten kürzer, sodass wir um 5:30 Uhr wieder im Geburtshaus waren. Wir hatten also alle eine kurze Nacht hinter und einen langen Tag vor uns. Vor Ort angekommen hatten wir viel Raum auf unser Gefühl zu hören und zu machen was uns gut tat. Ich war mehrmals in der Badewanne, auf dem Gymnastik-Ball, in diversen Positionen im und ums Bett herum und habe mich so von Wehe zu Wehe gearbeitet. Unsere Hebamme Gesche war mit vollem Einsatz, voller Geduld und positiver Energie von Anfang bis Ende immer für uns da. Sie hat uns aber auch den nötigen Raum und Ruhe für uns gegeben. Das empfand ich als sehr angenehm. Ich habe mich nicht allein gelassen gefühlt und dennoch konnte ich selbst spüren was mir gut tut. Mir persönlich hat Tönen bei der Wehenarbeit gut geholfen und auch dabei habe ich, als es intensiver wurde, Unterstützung durch Gesche und meinem Mann bekommen. Sie haben mit mir getönt und mir dadurch durch einige sehr intensive Wehen geholfen.

Es war dann bereits gegen Mittag und meine Fruchtblase wollte partout nicht platzen, wodurch die Geburt nur langsam voran ging. Gesche hatte viele Ideen und Geduld um sie natürlich zum Platzen zu bringen. Aufgrund meines großen Fruchtwasser-Pools wollte das jedoch nicht passieren. Dadurch wurden die Wehen aber auch nicht intensiver für die letzten cm Muttermundöffnung, die mir noch bevor standen und meine Kraftreserven wurden immer kleiner. Daher haben wir uns irgendwann gemeinsam dazu entschieden die Blase künstlich zu eröffnen. Die Entscheidung war für uns richtig, denn danach ging es weiter voran.

Als der Muttermund kurz vor der vollen Öffnung war, hatte sich unsere Tochter noch nicht entschieden in welcher Position sie zur Welt kommen möchte. Sie war dabei sich als Sternengucker zu positionieren. Das hätte die Austreibungsphase um einiges schwieriger gemacht und es stand im Raum, ob wir dann in die Klinik müssen. Aber auch hier hat sich Gesches Erfahrung bezahlt gemacht und sie hatte viele Ideen, wie wir die Kleine noch dazu bewegen können sich zu drehen. Durch verschiedene Positionen, Geduld und Raum für meine Intuition haben wir es dann gemeinsam geschafft – unsere Tochter hat sich gedreht! Wir waren alle heilfroh, denn ich wollte auf keinen Fall nochmal in die Klinik wechseln nach vielen Stunden Arbeit. Vielleicht hat auch dieser unbedingte Wille, unser Baby im Geburtshaus zur Welt zu bringen, dazu beigetragen, dass sie sich nochmal in die bessere Position bewegt hat. Nun konnten auch die Presswehen kommen und das Ziel war nah.

Die Presswehen dauerten dann nochmal 2,5 h. Auch hier hatte ich viel Platz und Raum zu schauen, welche Positionen mir gut tun und habe auch Anregungen bekommen, was ich probieren könnte. Eine sehr schöne Idee fand ich, dass mir ein Spiegel hingestellt wurde. So konnte ich direkt sehen, wie sich das kleine Köpfchen cm um cm hinaus bewegt hat und ich wusste, dass das Pressen etwas bewirkt. Was für ein unglaubliches Erlebnis! Ich kann mich noch genau erinnern, wie die ersten Haare ihrer Haarpracht zum Vorschein kamen. Durch den Spiegel habe ich nun einen richtigen Film von der Geburt unserer Tochter im Kopf – eine tolle Erinnerung! Auch hat mir Gesche während der Presswehen sehr geholfen, indem sie mir durch leichten Druck gezeigt hat in welche Richtung ich pressen muss. Das war sehr sehr hilfreich. Außerdem hatten Gesche und Sandra – die Zweithebamme, die am Ende dazu kam – viele motivierende Worte parat, die mir sehr durch die letzten Stunden der Geburt geholfen haben.

Die Herztöne unserer Tochter wurden regelmäßig kontrolliert und waren stets super. So mussten wir uns nie Sorgen um ihre Gesundheit machen und konnten meinem Körper die nötige Zeit für die Dehnung während der Presswehen geben. Ein Dammriss blieb mir zum Glück erspart.

Meine endgültige Geburtsposition war auf dem Bett, angelehnt an meinen Mann, den Spiegel vor uns. So konnten wir beide die Geburt unserer Tochter sehen und werden diese Bilder wohl niemals vergessen.

Am Ende durften wir unsere gesunde Tochter in den Armen halten und waren einfach nur unendlich dankbar und glücklich! Seit dem Eintreffen am Morgen im Geburtshaus waren ca. 13 Stunden vergangen.

Ich bin mir sicher, dass die Geburt an einem anderen Ort ganz anders abgelaufen wäre. Im Geburtshaus Maja haben wir viel Unterstützung, Raum und Zeit bekommen um unsere Tochter natürlich zur Welt zu bringen. Wir würden uns jederzeit wieder so entscheiden und sind dem Team des Geburtshauses sehr sehr dankbar.

J.

Nach einer weniger schönen und traumatischen klinischen Geburt haben wir uns für die zweite Schwangerschaft das Geburtshaus Maja ausgesucht. Mit Vanessa haben wir eine liebevolle, kompetente und sehr herzliche Hebamme gefunden, die es uns mit ihrer Fürsorge und frischen warmherzigen Art ermöglichte eine wunderschöne, entspannte Atmosphäre zu schaffen um unsere Tochter einen sanften Start in ihr Leben zu ermöglichen. Vanessa begleitete uns in der Vorsorge und während der Geburt.

Ich war einen Tag über dem errechneten Entbindungstermin als ich morgens aufwachte und das Gefühl hatte, dass es so weit ist. Ich hatte im Schlaf ein sehr sehr leichtes wellenartiges Ziehen im Unterleib verspürt und schrieb Vanessa, dass es heute so weit sein könnte. Vanessa rief mich gleich zurück und wir sind so verblieben, dass wir einfach in sehr engen Kontakt bleiben und ich sie auf dem laufenden halte. Gegen Nachmittag kamen die Wellen immer regelmäßiger und mittlerweile alle sechs Minuten. Ich schrieb Vanessa dass wir noch einmal spazieren gehen werden. Sie schlug vor, dass ich danach noch einmal dusche oder bade und mich noch einmal melde. Die Wellen haben abgenommen und ich konnte mich noch einmal für eine Stunde hinlegen und ausruhen. Nach dem Schlafen waren sie wieder regelmäßiger und auch wenn ich nur telefonisch mit Vanessa in Kontakt stand, fühlte ich mich sehr gut begleitet und zu keiner Zeit hätte ich das Gefühl, dass wir eigentlich nicht im selben Raum sind. Sie gab mir die Sicherheit, dass ich meinen Körper gut einschätzen kann, so konnte ich so lange wie möglich zu Hause bleiben. Als die Wellen dann wieder regelmäßig alle sechs Minuten kamen, machten wir uns langsam auf den Weg. Wir verabredeten uns in einer Stunde im Geburtshaus. Angekommen, richteten Vanessa und mein Mann alles her. Sie machte Kerzen an, dimmte das Licht und machte Musik an. Da ich mir eine Wassergeburt gewünscht hatte, ließ sie auch nebenher schon das Wasser ein und untersuchte mich. Alles geschah aber so im Hintergrund, sodass ich mich in Ruhe auf jede Welle konzentrieren konnte und nichts von den Vorbereitungen mitbekommen habe. Als die Wanne fertig war, halfen sie und mein Mann mir noch in die Wanne.

Vanessa ließ mich und meinen Mann dann kurz für uns sein, damit wir unsere Ruhe haben und ankommen können. Neben Vanessa war auch eine Hebammenschülerin dabei. Vanessa fragte mich vorher, ob es für uns ok sei. Da ich Ylva schon von den Vorsorgen kannte, war ich damit einverstanden. Eine dritte Hebamme im Raum zu haben, verspürte ich als Vorteil, Ylva bewegte und hielt sich sehr im Hintergrund auf und versorgte mich immer wieder zwischendurch mit allem was ich brauchte.

Ich kam an einen Punkt, wo ich das Bedürfnis hatte zu schieben. Mein Mann holte dann Vanessa. Diese hatte in der Zwischenzeit schon die zweite Hebamme dazu gerufen, da sie wusste, dass es nicht mehr lange dauern würde. Vanessa setzte sich neben mich. Zwischendurch wurden immer wieder Herztöne überprüft, wovon ich aber nie wirklich etwas mitbekommen hatte. Vanessa hatte immer zwischen den Wellen gemessen und es so abgepasst, dass ich mich in meinen Entspannungs- und Ruhephasen weiterhin ausruhen konnte und mich voll und ganz auf die Atmung konzentrieren konnte. Sie sagte mir, wenn ich bei den Wellen das Bedürfnis habe zu schieben, kann ich schieben, aber immer nur so weit wie ich kann und Kraft habe. Ich begann also zu schieben, die Fruchtblase platzte und ich konnte auch schon bald das Köpfchen fühlen. Vanessa, Sabrina und mein Mann haben mit mir jede Welle mitgeatmet und gaben mir dadurch so viel Kraft und Vertrauen, dass ich immer wieder Energieschübe bekommen habe. Ich spürte, wie die Schultern und dann der restliche Körper kamen. Teilweise mit wenigen oder ohne Worte haben sie mich alle unterstützt, sodass unsere Tochter auch schon nach knapp 1,5 Stunden auf mich zu schwamm. Ich hatte das Gefühl durch die Unterstützung durch alle im Raum getragen zu werden, und dass nicht ich, sondern wir alle gemeinsam unsere Tochter den Weg in ihr Leben geebnet haben.

Vanessa ließ uns noch kurz in der Wanne ankommen und unsere Tochter willkommen heißen. Alle verhalfen mir dann aus der Wanne. Sie halfen mir mit dem Waschen und Anziehen und versorgten mich. Die gesamte Betreuung im direkten Anschluss an die Geburt war ebenfalls so liebevoll. Ich konnte mir nie vorstellen, wie man sich in so einem sehr intimen Moment doch so fallen lassen kann. Dies war nur möglich, da ich Vanessa komplett vertrauen konnte.

Vanessa, Ylva & Sabrina sind sehr liebevolle Hebammen, die ihren Beruf mit Leidenschaft verkörpern. Sie motivieren einen, unterstützen einen und geben einem Halt damit wir uns einfach fallen lassen konnten. Die Erfahrung einer selbstbestimmten Geburt waren für mich und meinen Mann nicht zuletzt durch die wunderbare Vorsorge und Betreuung sehr heilsam und ein unvergessliches wunderschönes Erlebnis an das wir für immer sehr gerne zurückdenken werden. Wir danken Vanessa und dem Team für ihre Kompetenz, ihr Einfühlungsvermögen und die ruhige zurückhaltende und doch präsente Art mit der wir uns von Anfang bis Ende extrem wohl gefühlt haben und freuen uns schon auf die nächste Geburt.

Kim

Ich war Erstgebärende im Geburtshaus. Alles neu und unbekannt. Drei Dinge, die mich sehr geprägt haben im Geburtshaus: Die Zeit für deine Bedürfnisse, die Ruhe zum “Runterkommen” und die Gelassenheit, dass Alles gut werden wird. Eine tolle Arbeit der Hebammen, die mich stetig aufgeklärt und neue Dinge gezeigt haben sowie immer für ein offenes Gespräch bereit waren. Danke. Eine wunderbare Erfahrung das eigenes Kind an diesem Ort zur Welt zu bringen.

Rahel

Liebe Freunde der Umstandshosen, Ihr bekommt ein Baby? Das ist der Knüller schlechthin! HippHippHurra, Hände hoch und “hier” schreien, wenn Ihr die nächste Hebamme aus einem Geburtshaus erwischen könnt: denn ein Platz dort ist der Jackpot für Euch und Euer Apfelkernchen. Ihr seid noch unsicher? „Ahhh, Geburtshaus, ich weiss ja nicht, mhhh, neeeee vielleicht ist mir das sterile Krankenhaus mit dem beruhigenden Geräte-Piepsen doch lieber, könnte ja doch was schiefgehen und so…“ Versteh ich! Ich wusste – bevor mein Neffe geboren wurde – noch nicht einmal, dass es Geburtshäuser überhaupt gibt (was eine Schande ist, da es nur widerspiegelt, dass über dieses Thema viel zu wenig Wind gemacht wird, der allerdings dringend berechtigt wäre. Also jetzt eine kleine Böe von meiner Seite).

Wenn Ihr also keine Idee davon habt, was ein Geburtshaus überhaupt ist, dann: GEHT BITTE HIN! Guckt es Euch an, lasst Euch alles zeigen und erklären und danach seid Ihr entweder komplett überzeugt oder Ihr seid einfach nur um eine Erfahrung reicher und fühlt Euch vielleicht mit dem Entschluss im Krankenhaus, im Taxi oder im Wald zu gebären wohler. Alles völlig OK, solange Ihr Euch damit gut fühlt. Wenn Ihr aber beim ersten Besuch im Geburtshaus die gleiche Wärme erfahrt, wie ich sie erfahren durfte, dann werdet Ihr sofort wissen: Wie schön, mein Kind wird statt in einem grell erleuchteten, im schlimmsten Fall überfüllten, lauten und hektischen Kreisssaal in diesem ruhigen, warmen, wohligen Raum mit Kerzenschein und Musik (falls gewünscht) bei uns ankommen. Dann wird es bei uns sein, auf uns liegen, wir werden alle Zeit der Welt haben um zu verstehen, was da gerade passiert ist. Und die ganze Zeit wird meine Hebamme, die mich schon im Vorfeld über die Schwangerschaft hinweg wundervoll betreut und mir alles, was ich wissen wollte, geduldig erklärt hat (auch viermal hintereinander, wenn die Schwangerschaftsdemenz wieder ihr Unwesen treiben sollte) und immer für mich da war, nicht von meiner Seite weichen bis alles gemeinsam überstanden sein wird. Es sei denn sie muss mal aufs Klo. Aber dann gibt es immer noch eine zweite bezaubernde Hebamme, die herbei eilt um Eure Hand zu halten, den Steiß zu massieren, oder die Stirn zu kühlen. Wenn man ganz großes Glück hat, wird man sogar im Vorfeld gefragt, ob Hebammenschülerinnen bei der Entbindung dabei sein dürfen. Dann unbedingt wieder “hier” schreien, weil es ganz herrlich ist, wenn man von so lieben Menschen unterstützt wird, die nur darauf bedacht sind, dass es Mutter und Kind unter der Geburt gut geht, und das auf so dezente und zurückhaltende Weise. Hebammen sind ganz besondere Menschen. Es ist enorm wichtig, dass die Beziehung zwischen Euch und Eurer Hebamme stimmt. Deshalb nehmt Ihr während der Schwangerschaft einige Vorsorgetermine zum gegenseitigen Kennenlernen wahr und Ihr habt die Möglichkeit, für den Fall, dass es nicht so gut passt, eine andere Hebamme kennenzulernen.

Alles ist toll im Geburtshaus. Die Menschen sind fantastisch, sowohl fachlich als auch menschlich. Die Räume sind toll, die Betten sind toll, die Wannen sind toll. Die ganze Atmosphäre ist einfach super. Ich habe meine beiden Kinder in Geburtshäusern (aufgrund unseres Umzugs in zwei verschiedenen) zur Welt gebracht und würde es jeder Mama ans Herz legen, dem Geburtshaus eine Chance zu geben. Seht es Euch an, lernt die Hebammen und die Räumlichkeiten kennen und dann entscheidet nach Eurem Bauchgefühl. Ihr müsst euch wohl fühlen mit der Entscheidung!

Und bitte bitte lasst Euch nicht von eurem Umfeld verunsichern. Leider ist es so, dass die wenigsten Menschen wirklich wissen, was ein Geburtshaus ist und wie hoch die Auflagen sind, um dort überhaupt gebären zu dürfen. Deshalb stößt man unnötigerweise sehr oft auf alarmierende, verunsichernde und häufig auch sehr blöde Kommentare, wenn man von seinem Geburtshaus-Vorhaben erzählt. Lasst Euch das nicht verderben. Ihr werdet Eure Geburt als etwas rundum Wunderbares erfahren.

Ich bin weder esoterisch, spirituell, öko oder Globuli-fanatisch (obwohl öko vielleicht schon ein bisschen, so möchtegern Bio-Produkte-kaufen-öko), aber ich kam mir vor wie auf Wolken. Die Mädels da haben echt was drauf und die Aufmerksamkeit und Hilfe, die sie euch geben werden während der Vor-, Nachsorge und der Geburt ist mit Geld nicht zu bezahlen. Und das aller aller Schönste: nach der Geburt schnappt Ihr Euch Euer kleines Bündel und stapft auf wackeligen Beinen, stolz wie Bolle nach Hause ins Wochenbett. Eure Hebamme kommt jeden Tag vorbei und überprüft ob es Euch und dem Baby gut geht und es wird die schönste Zeit Eures Lebens. Und das sage ich voller Überzeugung, obwohl ich nach meiner ersten Geburt drei Brustentzündungen und erhebliche Stillprobleme hatte. Mit der Hilfe, Unterstützung und dem Fachwissen meiner Hebammen habe ich gelernt mit jeder Schwierigkeit umzugehen und nicht gleich aufzugeben.

Ein Hoch auf alle Hebammen und Geburtshäuser! Speziell vielen Dank Sabine und Sandra, für Eure unendliche Geduld mit mir und das Gefühl an einem Ort zu sein, der fast noch schöner ist als zu Hause.

Luzie

Als es um die Wahl des Geburtsortes für unser erstes Kind ging, hatten mein Freund und ich schnell das Gefühl, dass ein Geburtshaus gut zu uns und unseren Bedürfnissen passen würde. Aufgrund der Größe, der warmen Einrichtung, der familiären Atmosphäre und den herzlichen Mitarbeiter*innen hat uns das Geburtshaus Maja von Beginn an sehr gut gefallen. Unsere Hebamme betreute uns schon während der Schwangerschaft und so hatten wir Zeit uns gegenseitig kennenzulernen. Mir tat es gut, dass wir uns immer im Geburtshaus trafen und mir so die Umgebung schon vertraut wurde. Die Betreuung bestärkte mich immer in dem Gefühl, dass es ein ganz natürlicher Weg ist einen kleinen Menschen zur Welt zu bringen. Auch hatte ich dadurch großes Vertrauen in mich selbst, was für mich vor und während der Geburt sehr wertvoll war. Als es dann soweit war, fuhren wir nachts mit einem sicheren Gefühl ins Geburtshaus und am nächsten Vormittag mit unserem kleinen Sohn in den Armen wieder nach Hause.

Steffi

Die Geburt im Geburtshaus Maja ist eigentlich nicht zu Papier zu bringen… denn in Worte zu fassen wie schön es war fällt schwer. Ich hatte eine wirklich tolle und liebevolle Vorbereitung dank meiner Hebamme! Für die Geburt unseres Sohnes bin ich unendlich dankbar! Kleinigkeiten wie die eigene Musik zu hören, die Lichtverhältnisse, die Stimmung… einfach wunderschön! Würde es auch beim zweiten Kind genauso wieder machen. Eine tolle Erfahrung und so bereichernd eine natürliche Geburt zu haben. Ein großes DANKESCHÖN ❤️

Vroni

Schon nach der ersten Begegnung im Geburtshaus war für uns klar, dass wir hier die Geburt unserer Tochter erleben möchten. Nicht nur, dass es die schönsten Geburtsberichte von Freunden aus dem Geburtshaus Maja gab, auch wir haben uns gleich sehr wohl, gut beraten und betreut gefühlt. Für die Schwangerschaft, Geburt und das Wochenbett hatte ich Hebamme Vanessa an meiner Seite, die mich bzw. uns mit ihrer wunderbar unaufgeregten Art betreute und durch diese Zeit begleitete. Während der Vorsorgeuntersuchungen hatte ich jederzeit das Gefühl gut aufgehoben und kompetent beraten zu sein und eine fachlich sowie menschlich tolle Frau an meiner Seite zu haben.

Die Geburt begann ganz früh morgens zuhause mit einem Blasensprung. Nachdem ich mich selbst kurz sammeln und meinen Mann geweckt habe, rief ich Vanessa an, die uns mit ihrer entspannten und ruhigen Art zu 11 Uhr ins Geburtshaus einlud. „Versuch noch so viel wie möglich zu schlafen.“ sagte sie. Mit so viel Adrenalin im Blut – leichter gesagt als getan. Im Geburtshaus hörte Vanessa nach den Herztönen und fragte nach Wehen, die noch ganz schwach ausgeprägt waren. Die Prognose war, dass unser Mädchen vielleicht zur Nacht hin das Licht der Welt erblicken wird. Ich war zwar aufgeregt, gleichzeitig fühlte ich mich durch die Gespräche mit Vanessa und den Geburtsvorbereitungskurs gut vorbereitet, mich in diesen unbekannten, natürlichen Prozess zu begeben. Wir hatten uns über die Monate der Schwangerschaft gut kennengelernt und Vanessa hatte mein volles Vertrauen.

Dann ging alles ganz schnell. Mittags zuhause wurden die Wehen schnell immer heftiger. Nach ein paar Stunden verabredeten wir uns mit Vanessa, die erst nochmal zuhause nach mir sah und mich untersuchte. Schnell war klar, dass wir nun alle zusammen ins Geburtshaus fahren. Vanessa und mein Mann richteten den Raum her und waren an meiner Seite, wenn sich die nächste Wehe ankündigte. Am Ende dauerte es im Geburtshaus nur noch zwei Stunden, bis unsere Tochter auf der Welt war.

Dass die Geburt meines ersten Kindes so schnell und problemlos verlaufen würde, hatte ich gehofft, aber nicht unbedingt damit gerechnet. Ich habe während der Geburt zu keiner Zeit daran gezweifelt, am richtigen Ort zu sein. Vanessa hielt mich auf dem Laufenden, wie die Geburt voranschreitet und ich hatte zu jeder Zeit das Gefühl sicher und gut begleitet zu sein. Vanessa als professionell ausgebildete Hebamme an meiner Seite zu haben, war ein gutes Gefühl und ich vertraute auf ihre Erfahrung und Fachlichkeit. Die Geburt im Geburtshaus war für mich eine wundervolle Erfahrung, aus der ich als Frau gestärkt hervorgehe und ich bin sehr dankbar für die Begleitung durch Vanessa. Sollte es ein Geschwisterchen geben, würde ich mich immer wieder für eine Geburt hier entscheiden.

Anna

Im vergangenen Jahr wurde ich von einer Hebamme aus dem Geburtshaus Maja während meiner Schwangerschaft, Geburt und Wochenbettzeit betreut und habe mich durch sie sehr gut aufgehoben gefühlt. Von Anfang an hat sie mir das Gefühl gegeben, voll und ganz für mich da zu sein und vor allem Vertrauen in meine Entscheidungen gehabt, sowohl im Bezug auf Arzttermine als auch alles rund um die Geburt. Ich wusste immer, dass sie den Weg mit mir geht, wie ich mir das vorstelle. Wir waren in einem intensiven Austausch vor allem auch in Hinblick auf die geplante Hausgeburt. Dadurch konnte ich mir sicher sein, dass wir eine schöne Geburt erleben würden und dass sie selbstbestimmt sein würde. Während der Geburt hat sie sich so ruhig und zurückhaltend verhalten, wie es für mich perfekt war. Ohne große Intervention durfte ich so unseren Sohn in einer relativ zügigen Geburt in meine Hände gebären. Ich bin sehr dankbar für die Unterstützung und Begleitung durch unsere Hebamme und das gesamte Geburtshaus ohne Vorbehalte jeder werdenden Mama ans Herz legen, die eine natürliche, selbstbestimmte Betreuung rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett ohne große Interventionen sucht.

Livia

Von Februar bis September 2018 hat uns Vanessa in der Schwangerschaft begleitet. Zur Geburt stand uns (da sich gleichzeitig ein weiterer kleiner Mensch mit Vanessa auf die Reise machte) ihre Teampartnerin Gesche zusammen mit Sabrina im Geburtshaus zur Seite, aber auch das änderte nichts an unserem anhaltenden Gefühl, gut aufgehoben zu sein. In der gesamten Zeit der Betreuung wurde auf unsere Fragen und meine kleinen und großen Sorgen eingegangen. Auch in den Stunden der Geburt wurden meine Bedürfnisse (z.B. weder angefasst noch zu oft angesprochen zu werden) respektiert. Beim nächsten Kind steht für uns fest, dass dieses in den eigenen vier Wänden geboren wird – gerne auch mit genau diesem Team!

Madlen

Am 13.4.2018 haben wir im Geburtshaus Maja in Prenzlauer Berg unseren Sohn Neo bekommen. Das ist nun fast ein Jahr her und wir erinnern uns sowohl an die Zeit vor der Geburt, der Geburt und nach der Geburt sehr sehr gerne.

Bei dem Maja-Hebammenteam haben wir uns von Beginn an in sicheren Händen gefühlt. Von Beginn an wurde ich in meinem Vertrauen zu meinem Körper und meinem Baby bestärkt, um mich mit guten Gefühlen auf die Geburt vorbereiten zu können. Die Räumlichkeiten im Maja-Geburtshaus strahlen Geborgenheit und Wärme aus. Von Beginn an haben wir uns dort wohl gefühlt. Durch unser Vertrauen zu unserer Hebamme konnten wir uns ganz in Ruhe und voller Zuversicht in den Prozess der Geburt begeben. Während der Geburt gab es keinen Moment der Unsicherheit. Es war schön zu erleben, dass wir uns für dieses Ereignis so viel Zeit nehmen konnten. Nichts vermittelte Eile oder setzte uns unter Druck. Somit wurde die Geburt unseres Sohnes ein rundum wunderbares Erlebnis.

Die Vor- bzw. Nachbetreuung war sehr sorgsam, verlässlich und entspannt. Es war ein großes Geschenk, dass wir auf diese Weise das Wochenbett in vollen Zügen genießen konnten und unseren Neo in Ruhe und Liebe willkommen heißen durften. Wir bedanken uns für die tolle Zeit und sind froh, dass Ihr es möglich macht, Kinder auf diese Weise zur Welt zu bringen. Danke.

Vanessa